POM 200 – die neue Hersbrucker Bio-Apfelsaftschorle

Seit dieser Woche ist sie auf dem Markt – die neue Hersbrucker Bio-Apfelsaftschorle POM 200. 200 weil im Obstsortengarten der Streuobstinitiative Hersbrucker Alb e.V. inzwischen über 200 verschiedene Sorten Äpfel wachsen. Vor zwei Wochen durfte ich im Auftrag unseres Landkreises, der das Projekt unterstützt hat, die Bilder für die Markteinführung machen. Natur ist ja seit vielen Jahren eines meiner Themen. Und Streuobst ist sowohl für die Fränkische als auch für die Schwäbische Alb typisch. Bei uns vor allem in Form der Obstanger. Also quasi mein Spezialgebiet.

Das Werbe- und Informationsblatt der fränkischen Biomarktkette ebl hat in der aktuellen Ausgabe die Titelgeschichte daraus gemacht (s.o.).

Die trübe Schorle gibt es in den ebl-Märkten und in den Bio-Märkten von Hersbruck, Lauf und Eckental, dort gibt es auch noch eine zweite Sorte mit Bergamotte – sehr lecker! Die Streuobstinitiative hat zum Saft auch eine eigene Webseite gestalten lassen: http://www.pom200.de

Mit Johanna und Alexander haben sich auch zwei Mitglieder der Streuobstinitiative als Models zur Verfügung gestellt – Danke euch dafür.

Am besten ist es übrigens, sich selbst einmal ein Bild des Obstsortengartens zu machen. Zu jeder Jahreszeit ein Vergnügen, wenn Bäume und Wiesen blühen natürlich ganz besonders.

 

 

Wenn der Schnee geht

Als der Schnee ging, lockte mich die Sonne auf die Albhochfläche bei Deckersberg, Dort, zwischen Deckersberg und Prosberg lässt es sich vortrefflich in der Sonne wandern. Am Sonntag locken auch die Bratwürste im Gasthaus Zur Schönen Aussicht in Prosberg, Leider ist auch das ein Gasthaus, dass eigentlich geschlossen hat. Aber am Sonntag gibt es wenigstens Bratwürste, und noch dazu köstliche. Wenn man dann ein wenig querfeldein Richtung Breitenbrunn läuft, bekommt man zwar nasse Füße bei der Schneeschmelze, aber dafür auch schöne Ausblicke. Wie der Name der Wirtschaft schon sagt. Ein schöner Sonntagmittagsspaziergang auf der Fränkischen Alb.

In den Mäandern der Schönheit

Am 26. Januar wurde die Wanderausstellung „In den Mäandern der Schönheit – nei meandri della bellezza“ 13×18 cm im Hirtenmuseum eröffnet. Der Einfachheit halber zitiere ich hier den Einladungstext:

„Eine europäische Wanderausstellung, die ihren Ursprung in Ferrara, Italien hat, macht erstmalig Station in Deutschland und ist vom 27. Januar bis 30. April 2017 zu sehen im Deutschen Hirtenmuseum Hersbruck.

Gerne und immer wieder bewegen sich Künstler beherzt und weitschweifend in den Mäandern der Schönheit. Erleben quasi in Ihrem Tun „Erosion“ auf der einen Seite und „Sedimentation“ auf der anderen, oder lösen diese Bewegung in irgendeiner Form bei den Betrachtern ihrer Arbeiten aus. So fließen Übertragungen mal mehr, mal weniger sich windend weiter.

In der griechischen Antike steht die Abbildung des Mäander für die Erlangung der Ewigkeit. Es ist eine Anspielung auf den uralten und zugleich ewig jungen Gott Eros und damit auf die sich ewig erneuernde Energie des Kosmos. Ein alterndes Wesen setzt ein junges Wesen an seine Stelle und erlangt so Unsterblichkeit. Das ältere Wesen rollt sich zusammen, während sich ein junges entfaltet – der Zyklus des Lebens.

Die für sich faszinierenden Blicke, Einblicke oder Ausblicke in dieser Ausstellung sind mit vielfältigen künstlerischen Mitteln festgehalten, jedoch reduziert auf das Format 13 x 18 cm. “

Zu sehen sind über 250 Arbeiten von fast ebenso vielen Künstlern. Ich habe die Ehre und die Freude in dieser Ausstellung auch mit zwei Bildern vertreten zu sein. Ich habe mich für ein abstraktes und ein exaktes Foto entschieden:

Stausee Happurg
Albachtal, bei Alfeld

 

Die Vernissage im Hirtenmuseum war sehr gut besucht. Als Dokumentarfotograf meiner Heimat habe ich diese auch festgehalten. Eine kleine Galerie von Bildern hier in der Folge.

Nachwuchs bei den Landschaftspflegern im Molsberger Tal

Die Rinder des Naturschutzzentrums Wengleinpark e.V., die im Natuschutzgebiet des Molsberger Tales bei Förrenbach im Nürnberger Land zur Landschaftspflege eingesetzt werden, haben auch heuer wieder kräftig Nachwuchs bekommen. Rainer Wölfel vom Naturschutzzentrum kümmert sich täglich um die Mutterkuh-Herde, die auf verschiedenen Wiesen des Tales grasen darf und diese so von unerwünschtem Bewuchs freihält.

Kalender für den Forst

Auch nach vielen Jahren freut man sich als Fotograf über ein gelungenes gedrucktes Ergebnis seiner Arbeit. Im ganzen Jahr 2015 habe ich immer wieder mit großer Freude an einem Kalender für die Forstbetriebsgemeinschaft im Nürnberger Land gearbeitet. Dieser wurde dann Ende 2015 an alle Mitglieder verteilt. Unterwegs in meiner Heimat Franken, draußen in der Natur, dann geht es mir gut.

Den ganzen Kalender als PDF kann man hier ansehen: http://geiger-foto.de/Kalender_FBG_2016.pdf

Am Stadionberg in Oberklausen

 

Ich habe heute den Traummorgen genutzt und bin zu einem Teil meiner Wurzeln gefahren. Eine meiner Urgroßmütter stammt aus Oberklausen im Hirschbachtal. Dort hat Adolf Hitler in den Jahren 1938 und 39 ein Modell des Deutschen Stadions von seinem Architekten Albert Speer bauen lassen. Die vorhandenen Betonfundamente wurden 2002 unter Denkmalschutz gestellt. Der Hang wurde damals wegen der Neigung und der Nähe zu Nürnberg gewählt. Vor ein paar Jahren wurde auch freigeschnitten und deshalb fühlt sich an diesem exemplarischen Trockenhang auch so manche Pflanze wie das Brand-Knabenkraut wohl. Ich habe mich heute auch dort wohlgefühlt.

Mit dem Harvester durch die Frauenschuh Orchideen?

Frauenschuh
Frauenschuh

Gestern war ich geschockt, als ich mal wieder den Frauenschuh-Bestand in der Nähe von Velden besucht habe. Da müssen die doch im Winter mit dem Harvester durch den Wald sein. Eine breite Spur geht sogar mitten durch ein großes Frauenschuh-Feld. Sicher muss man den Wald auch ab und zu auslichten, damit es überhaupt weiter Orchideen gibt, aber so?

Frauenschuh
Frauenschuh

Wer war das? Warum sind solche Standorte nicht besonders geschützt? In den letzten Jahren gingen an dieser Stelle schmale Trampelpfade durch, damit die Naturfreunde sich daran erfreuen konnten. Und da macht man sich schon Gedanken, dass durch die vielen Menschen nicht zu viel Boden verdichtet wird. Jetzt hat ein Waldfahrzeug ganze Arbeit geleistet – mit etwa halben Meter breiten Reifen und mehreren Tonnen Gewicht.

Frauenschuh
Frauenschuh

Gott sei Dank ist der Bestand dort so groß, dass nicht alle vernichtet wurden. Warum arbeitet man in derart sensiblen Bereichen nicht mit kleinem Gerät? Und andernorts regen sich „Orchideenfreunde“ schon auf, weil wieder Kühe auf die Anger gestellt werden – sie könnten ja den Boden zu sehr verdichten.

Frauenschuh
Frauenschuh

Der Frauenschuh (Cypripedium calceolus), einfach eine wunderschöne Art der heimischen Orchideen. An etwas anderer Stelle hatte ich sogar noch Glück und sah eine auf Beute lauernde, in dem Fall gelbe, kleine veränderliche Krabbenspinne (Misumena vatia) an einer Blüte:

Frauenschuh mit Krabben-Spinne
Frauenschuh mit Krabben-Spinne

 

Man beachte dabei auch das Detail der Augen in der Ausschnittvergrößerung.

Frauenschuh mit Krabben-Spinne
Frauenschuh mit Krabben-Spinne

 

Und noch was schönes gab es gestern für mich: Die grüne Hohlzunge (Coeloglossum viride), eine kleine, unscheinbare und bei uns sehr seltene heimische Orchidee, die heuer ganz wunderbar blüht:

Grüne Hohlzunge
Grüne Hohlzunge

 

 

Frühlingssonne – ab in den Hutanger

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Die Sonne scheint und ich habe Zeit – also endlich mal wieder in den Anger. Wenn auch das olfaktorische Erlebnis durch benachbarte Gülleausbringung etwas getrübt war, so war das optische doch umso schöner. Der Blick nach oben in einem meiner Lieblingsanger, dem Heuchlinger Anger bei Pommelsbrunn, ist noch frei.

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Doch beim Blick nach unten zeigen sich die derzeitigen Kostbarkeiten: Die Kühchenschelle (ja, sie heisst so, das kommt nämlich von der kleinen Kuh nicht von der Küche) ist ebenso in der Blüte, wie das Buschwindröschen.

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800_TDG20100419_Heuchling07Leider an den meisten Stellen schon verblüht ist der Seidelbast, aber zu dessen Blüte hatte ich mal wieder anderes zu tun als schönes Wetter war. Nächstes Jahr dann wieder.