Instameet – 2. Station: Maximiliansgrotte

Maximiliansgrotte mit Blick ins Windloch, 24.07.2021

Weiter geht’s mit Bildern vom ersten Instameet bei uns im Landkreis am vergangenen Samstag.

Teilnehmer des Instameet der Igersfranconia in der Maximiliansgrotte, 24.07.2021

Der #InstaMeetFranconia_NürnbergerLand wurde veranstaltet von den @igersfranconia, dem @frankentourismus und dem @nuernberger.land und ich durfte die Tour als Guide begleiten. 

Tropfsteine und Treppen
Teilnehmer des Instameet der Igersfranconia in der Maximiliansgrotte, 24.07.2021

Zweiter Programmpunkt war ein Besuch der Maximiliansgrotte bei Neuhaus/Pegnitz. Auch sie ist aber Teil des Karstkundlichen Wanderpfades der VGN, der am Bahnhof Neuhaus/Pegnitz startet. Im Verlauf dieses Wanderpfades kommt man auch noch an der Distlergrotte und der Mysteriengrotte vorbei sowie durchquert die Vogelherdgrotte. Reine Wanderzeit soll in etwa 4-5 Stunden sein. Dabei sind natürlich keinerlei Fotostops einberechnet. Fotograf*innen brauchen immer etwas länger!

Teilnehmer des Instameet der Igersfranconia in der Maximiliansgrotte, 24.07.2021

Die Bilder zeigen Eindrücke von der Höhle und von den fotografierenden Teilnehmern.

Maximiliansgrotte, 24.07.2021
Teilnehmer des Instameet der Igersfranconia in der Maximiliansgrotte, 24.07.2021
Teilnehmer des Instameet der Igersfranconia in der Maximiliansgrotte, 24.07.2021
Teilnehmer des Instameet der Igersfranconia in der Maximiliansgrotte, 24.07.2021
Teilnehmer des Instameet der Igersfranconia in der Maximiliansgrotte, 24.07.2021
Teilnehmer des Instameet der Igersfranconia am Ausgang der Maximiliansgrotte, 24.07.2021

Natur im Nürnberger Land

Artenvielfalt ist auf der Fränkischen Alb gegeben. Heute am 28. Juli ist der Welttag des Naturschutzes – der World Nature Conservation Day – (WNCD) – eine gute Gelegenheit mal ein paar Bilder zu zeigen, welche Natur es bei uns zu schützen gilt. Die Fotos entstanden Anfang Juli in knapp einer Stunde auf einer kleinen Wiese bei Entenberg/Leinburg. Eigentlich bin ich nur hin, um dort die spät blühende Sumpf-Stendelwurz (Epipactis palustris), eine heimische Orchidee, abzulichten, weil heuer so ein gutes Orchideenjahr war, aber dann gab es noch ziemlich viel „Beifang“. So kam mir auch noch eine weitere Orchidee, die Mücken-Händelwurz (Gymnadenia conopsea) vor die Linse, darauf saß im leichten Regen ein kleiner Schachbrettfalter (Melanargia galathea), ein Brauner Waldvogel (Aphantopus hyperantus) hat sich auch sehen lassen und ein Tierchen, eine Biene sowie eine Fliege, die mir nicht sagten, wer sie sind. Dann wächst da noch das gefleckte Johanniskraut (Hypericum maculatum) und natürlich Gras in jeder Form. Viel Natur auf wenigen Quadratmetern. Alles schützenswert und alles bei uns. Doch schon die Sumpf-Stendelwurz alleine hätte den kleinen Ausflug gelohnt. Meiner Meinung nach eine der schönsten heimischen Orchideen.

Sumpf-Stendelwurz (Epipactis palustris)
Schachbrettfalter (Melanargia galathea) auf Mücken-Händelwurz (Gymnadenia conopsea)
Schachbrettfalter (Melanargia galathea) auf Mücken-Händelwurz (Gymnadenia conopsea)
Brauner Waldvogel (Aphantopus hyperantus)
Tierchen (?)
Wildbiene (?)
Fliege (?)
Das gefleckte Johanniskraut (Hypericum maculatum)
Gras
Sumpf-Stendelwurz (Epipactis palustris) vor Mücken-Händelwurz (Gymnadenia conopsea)

Instameet – 1. Station: Steinerne Stadt

VGN Bus an der Steinernen Stadt – Instameet Igersfranconia im Nürnberger Land

Am Samstag war der erste Instameet bei uns im Landkreis Nürnberger Land, der #InstaMeetFranconia_NürnbergerLand von den @igersfranconia, dem @frankentourismus und dem @nuernberger.land. Erster Programmpunkt war die Steinerne Stadt bei Neuhaus/Pegnitz. Wie bereits beschrieben liegt die Steinerne Stadt auf dem Gebiet des Nachbarlandkreises @ambergsulzbacherland. Sie ist aber Teil des Karstkundlichen Wanderpfades der VGN, der wiederum bei uns startet und dann Landkreisübergreifend läuft, sogar Bezirksübergreifend zwischen Mittelfranken und der Oberpfalz, sozusagen in der Frankenpfalz. Der VGN Bus fährt allerdings nur in Ausnahmesituationen direkt bis zur Steinernen Stadt. Normalerweise erwandert man sich das vom Bahnhof Neuhaus aus. Als Spezialist für die Naturfotografie im Raum Nürnberg durfte ich die Tour ein wenig als Guide begleiten.

Die Pilzfelsen weissen auf das ehemalige Riff des Jurameeres hin.

Steinerne Stadt – Instameet Igersfranconia im Nürnberger Land

Manche Felsen zeigen den Schliff der Wellen besonders schön.

Steinerne Stadt – Instameet Igersfranconia im Nürnberger Land
Steinerne Stadt – Instameet Igersfranconia im Nürnberger Land
Steinerne Stadt – Instameet Igersfranconia im Nürnberger Land
Steinerne Stadt – Instameet Igersfranconia im Nürnberger Land
Steinerne Stadt – Instameet Igersfranconia im Nürnberger Land

Die Teilnehmer:

@be_st_bnw (@vinrouge17)

@lillinvespa

@flomu1

@christianehoeltschl_fotografie

@th0masd1975

@jadachr1s

@restlichtverwerter

@naturmadl2020

@friede.sabine

@grufphotos

@travel.lucky.smile 

@igersfranconia

@nuernberger.land

@frankentourismus

Kanada im Nürnberger Land

Vogelfelsen, Albachtal, Nürnberger Land, Mai 2021 

Ihr so: Kanada? Norwegen? – Ich so: Nö, Albachtal 

Ein Vogel, genauer gesagt der Vogel, also der Robert Vogel, Erfinder und Bläser des Vogelhorns hat mir neulich einen Tipp gegeben für einen schönen Ausblick: Den „Vogelfelsen“. Vermutlich ist dieser nicht nach ihm benannt, aber es hat sich gelohnt da hin zu gehen. Ab und zu spielt der Robert Vogel dort auch ein Abendständchen. Wenn dann also die Alphorn-, nein Vogelhornklänge oberhalb von Förrenbach über das Albachtal schallen, dann hat der Robert diesen Ausblick.  Mich hat dieser irgendwie an Bilder erinnert, die ich so aus Kanada oder Norwegen gesehen habe. Wer da grad nicht hin kann, dem sei das Albachtal ans Herz gelegt.

Mittelgebirgslandschaft mit See und vielen Bäumen
Blick vom Vogelfelsen, oberhalb Förrenbach, Happurg, Albachtal, Im Hintergrund der Happurger Stausee und die Stadt Hersbruck, Mai 2021
Detailaufnahme der Felskante mit viel Unschärfe
Vogelfelsen, Albachtal, Nürnberger Land, Mai 2021 

Hutanger Altensittenbach

Rinder stehen und liegen unter alten Bäumen in der Morgenstimmung. Morgennebelfetzen hängen im Berg darüber
Hinterwälder Rinder auf dem Hutanger Altensittenbach, Hersbruck, Nürnberger Land, Mai 2021 

Kühe mag ich. Schrieb ich ja gestern schon. Viel lieber als gestern die hornlosen in den Ställen sind mir aber die „authentischen“. So wie die „Hinterwälder“ von Landwirt Marc Wild, die am Altensittenbacher Anger stehen, bzw. wie hier am frühen Morgen, liegen, wenn die Reste des Morgennebels sich noch im frühlingshaften Mischwald des großen Hansgörgels verfangen. Auf dem Hutanger in Altensittenbach stehen uralte Bäume. Eine 700 Jahre alte Eiche ist leider vor ein paar Jahren mit Altersschwäche umgefallen, doch auch die jüngeren Verwandten sind ein Traum. Und 35 verschiedene Apfelsorten wurden vor einiger Zeit dort ebenfalls kartiert. Natur pur also, und das gleich am Stadtrand von Hersbruck.

Rinder liegen unter alten Bäumen in der Morgenstimmung. Morgennebelfetzen hängen im Berg darüber
Hutanger Altensittenbach am Hansgörgel, Mai 2021
Rinder liegen unter alten Bäumen in der Morgenstimmung. Morgennebelfetzen hängen im Berg darüber
Hutanger Altensittenbach am Hansgörgel, Mai 2021

POM 200 – die neue Hersbrucker Bio-Apfelsaftschorle

Seit dieser Woche ist sie auf dem Markt – die neue Hersbrucker Bio-Apfelsaftschorle POM 200. 200 weil im Obstsortengarten der Streuobstinitiative Hersbrucker Alb e.V. inzwischen über 200 verschiedene Sorten Äpfel wachsen. Vor zwei Wochen durfte ich im Auftrag unseres Landkreises, der das Projekt unterstützt hat, die Bilder für die Markteinführung machen. Natur ist ja seit vielen Jahren eines meiner Themen. Und Streuobst ist sowohl für die Fränkische als auch für die Schwäbische Alb typisch. Bei uns vor allem in Form der Obstanger. Also quasi mein Spezialgebiet.

Das Werbe- und Informationsblatt der fränkischen Biomarktkette ebl hat in der aktuellen Ausgabe die Titelgeschichte daraus gemacht (s.o.).

Die trübe Schorle gibt es in den ebl-Märkten und in den Bio-Märkten von Hersbruck, Lauf und Eckental, dort gibt es auch noch eine zweite Sorte mit Bergamotte – sehr lecker! Die Streuobstinitiative hat zum Saft auch eine eigene Webseite gestalten lassen: http://www.pom200.de

Mit Johanna und Alexander haben sich auch zwei Mitglieder der Streuobstinitiative als Models zur Verfügung gestellt – Danke euch dafür.

Am besten ist es übrigens, sich selbst einmal ein Bild des Obstsortengartens zu machen. Zu jeder Jahreszeit ein Vergnügen, wenn Bäume und Wiesen blühen natürlich ganz besonders.

 

 

Wenn der Schnee geht

Als der Schnee ging, lockte mich die Sonne auf die Albhochfläche bei Deckersberg, Dort, zwischen Deckersberg und Prosberg lässt es sich vortrefflich in der Sonne wandern. Am Sonntag locken auch die Bratwürste im Gasthaus Zur Schönen Aussicht in Prosberg, Leider ist auch das ein Gasthaus, dass eigentlich geschlossen hat. Aber am Sonntag gibt es wenigstens Bratwürste, und noch dazu köstliche. Wenn man dann ein wenig querfeldein Richtung Breitenbrunn läuft, bekommt man zwar nasse Füße bei der Schneeschmelze, aber dafür auch schöne Ausblicke. Wie der Name der Wirtschaft schon sagt. Ein schöner Sonntagmittagsspaziergang auf der Fränkischen Alb.

In den Mäandern der Schönheit

Am 26. Januar wurde die Wanderausstellung „In den Mäandern der Schönheit – nei meandri della bellezza“ 13×18 cm im Hirtenmuseum eröffnet. Der Einfachheit halber zitiere ich hier den Einladungstext:

„Eine europäische Wanderausstellung, die ihren Ursprung in Ferrara, Italien hat, macht erstmalig Station in Deutschland und ist vom 27. Januar bis 30. April 2017 zu sehen im Deutschen Hirtenmuseum Hersbruck.

Gerne und immer wieder bewegen sich Künstler beherzt und weitschweifend in den Mäandern der Schönheit. Erleben quasi in Ihrem Tun „Erosion“ auf der einen Seite und „Sedimentation“ auf der anderen, oder lösen diese Bewegung in irgendeiner Form bei den Betrachtern ihrer Arbeiten aus. So fließen Übertragungen mal mehr, mal weniger sich windend weiter.

In der griechischen Antike steht die Abbildung des Mäander für die Erlangung der Ewigkeit. Es ist eine Anspielung auf den uralten und zugleich ewig jungen Gott Eros und damit auf die sich ewig erneuernde Energie des Kosmos. Ein alterndes Wesen setzt ein junges Wesen an seine Stelle und erlangt so Unsterblichkeit. Das ältere Wesen rollt sich zusammen, während sich ein junges entfaltet – der Zyklus des Lebens.

Die für sich faszinierenden Blicke, Einblicke oder Ausblicke in dieser Ausstellung sind mit vielfältigen künstlerischen Mitteln festgehalten, jedoch reduziert auf das Format 13 x 18 cm. “

Zu sehen sind über 250 Arbeiten von fast ebenso vielen Künstlern. Ich habe die Ehre und die Freude in dieser Ausstellung auch mit zwei Bildern vertreten zu sein. Ich habe mich für ein abstraktes und ein exaktes Foto entschieden:

Stausee Happurg

Albachtal, bei Alfeld

 

Die Vernissage im Hirtenmuseum war sehr gut besucht. Als Dokumentarfotograf meiner Heimat habe ich diese auch festgehalten. Eine kleine Galerie von Bildern hier in der Folge.

Nachwuchs bei den Landschaftspflegern im Molsberger Tal

Die Rinder des Naturschutzzentrums Wengleinpark e.V., die im Natuschutzgebiet des Molsberger Tales bei Förrenbach im Nürnberger Land zur Landschaftspflege eingesetzt werden, haben auch heuer wieder kräftig Nachwuchs bekommen. Rainer Wölfel vom Naturschutzzentrum kümmert sich täglich um die Mutterkuh-Herde, die auf verschiedenen Wiesen des Tales grasen darf und diese so von unerwünschtem Bewuchs freihält.

Kalender für den Forst

Auch nach vielen Jahren freut man sich als Fotograf über ein gelungenes gedrucktes Ergebnis seiner Arbeit. Im ganzen Jahr 2015 habe ich immer wieder mit großer Freude an einem Kalender für die Forstbetriebsgemeinschaft im Nürnberger Land gearbeitet. Dieser wurde dann Ende 2015 an alle Mitglieder verteilt. Unterwegs in meiner Heimat Franken, draußen in der Natur, dann geht es mir gut.

Den ganzen Kalender als PDF kann man hier ansehen: http://geiger-foto.de/Kalender_FBG_2016.pdf