Der Alte Fritz in Haunritz

Alter Fritz heisst der Aussichtsfelsen über Haunritz

Gestern war Welt Foto-Tag und am Samstag soll das Wetter wieder richtig schön werden. Vielleicht eine Gelegenheit, mal den „Alten Fritz“ zu besuchen? Der Felsen, der angeblich eine Ähnlichkeit mit dem Preußenkönig aufweist, steht allerdings etwas außerhalb unseres Landkreises im Nachbarlandkreis Amberg-Sulzbach, genauer gesagt in Haunritz im Högenbachtal. Die Aussicht von da oben ist allerdings ziemlich „fränkisch“ und bietet sich für ein Foto an. Hier auf der fränkischen Alb sind die architektonischen Übergänge sehr fließend, nur die Sprachgrenzen, die sind eindeutig. Durcheinander gewürfelt hat das damals alles eh nicht der „Alte Fritz“, sondern eher Napoleon und später nochmal die Gebietsreform in den Siebzigern. Egal, eine Wanderung rund um Haunritz führt einen eh ganz schnell zurück ins Nürnberger Land. Einkehren kann man dann auch im gleichnamigen Haunritzer Gasthof.

Blick vom Aussichtsfelsen Alter Fritz auf Haunritz

Gasthöfe mit dem Namen „Alter Fritz“ gibt es übrigens in Deutschland so einige, wenn man das in die Suchmaschine eingibt. Wär’ mal was, die alle aufzusuchen. Und das würde dann die Schwäbische mit der Fränkischen Alb verbinden, denn am Stammsitz der Preußen in Sigmaringen gibt es selbstverständlich auch einen solchen.

Blick vom Aussichtsfelsen Alter Fritz auf Haunritz

Instameet 4. Station – Der Hirtenberg

Frau steht an Gipfelkreuz und schaut in die Landschaft

Aller guten Dinge sind in dem Fall des ersten Instameets bei uns im Landkreis vier. Der #InstaMeetFranconia_NürnbergerLand am Samstag 24. Juli 2021 wurde veranstaltet von den @igersfranconia, dem @frankentourismus und dem @nuernberger.land.

Instameet der Igersfranconia auf dem Hirtenberg in Hartenstein, Nürnberger Land

Ich durfte die Tour als Guide begleiten und führte die Gruppe an einen meiner Lieblingsplätze, auf den Hirtenberg in Hartenstein. Die vierte Station des Instameets war einer von über 100 Hutangern bei uns im Landkreis, der früher von Ziegen oder Schafen beweidet wurde, nun aber immer wieder von Landschaftspflegern freigelegt werden muss. Artenvielfalt wird auf allen Hutangern groß geschrieben. Dort oben bietet sich nicht nur ein schöner Blick auf die gegenüberliegende Burg Hartenstein, auch die Burgen Hohenstein und Veldenstein sieht man von diesem Aussichtspunkt. Bei schönem Wetter geht der Blick sogar bis zum Fichtelgebirge und den Oberpfälzer Wald. 

Auf dem Hirtenberg in Hartenstein, Nürnberger Land
Ein Bläuling auf dem Hirtenberg in Hartenstein, Nürnberger Land
Auf dem Hirtenberg in Hartenstein, Nürnberger Land
Auf dem Hirtenberg in Hartenstein, Nürnberger Land
Carla Seyerlein (l) vom Nürnberger Land Tourismus und Cynthia Pforr (r) von den Igersfranconia organisierten und begleiteten den Instameet.

Instameet 3. Station – Lungsdorf

Und hier der dritte Part mit Bildern vom ersten Instameet bei uns im Landkreis am Samstag 24. Juli 2021. Der #InstaMeetFranconia_NürnbergerLand wurde veranstaltet von den @igersfranconia, dem @frankentourismus und dem @nuernberger.land und ich durfte die Tour als Guide begleiten. 

Natur pur in Lungsdorf, Nürnberger Land

Dritter Programmpunkt war ein Kurzbesuch im kleinen Dorf Lungsdorf im Pegnitztal. Dort ist „alles“ an einem Ort vereint, was die Fränkische Alb so reizvoll macht, Kletterfelsen, Fachwerkhäuser, Fluss, enges Tal, pure Natur, Eisenbahnbrücken, Wanderwege, Radwege – und ein Biergarten mit „Kiosk am schönsten Arsch der Welt“. 

An der Pegnitz in Lungsdorf, Nürnberger Land
Instameet der Igersfranconia im Nürnberger Land, 24.07.2021
Instameet der Igersfranconia im Nürnberger Land, 24.07.2021
Natur pur an der Pegnitz in Lungsdorf, Nürnberger Land
Natur pur an der Pegnitz in Lungsdorf, Nürnberger Land
Brunnen in Lungsdorf, Nürnberger Land
Bauernhof in Lungsdorf, Nürnberger Land
Biergarten am „Kiosk am schönsten Arsch der Welt“ in Lungsdorf, Nürnberger Land

Instameet – 2. Station: Maximiliansgrotte

Maximiliansgrotte mit Blick ins Windloch, 24.07.2021

Weiter geht’s mit Bildern vom ersten Instameet bei uns im Landkreis am vergangenen Samstag.

Teilnehmer des Instameet der Igersfranconia in der Maximiliansgrotte, 24.07.2021

Der #InstaMeetFranconia_NürnbergerLand wurde veranstaltet von den @igersfranconia, dem @frankentourismus und dem @nuernberger.land und ich durfte die Tour als Guide begleiten. 

Tropfsteine und Treppen
Teilnehmer des Instameet der Igersfranconia in der Maximiliansgrotte, 24.07.2021

Zweiter Programmpunkt war ein Besuch der Maximiliansgrotte bei Neuhaus/Pegnitz. Auch sie ist aber Teil des Karstkundlichen Wanderpfades der VGN, der am Bahnhof Neuhaus/Pegnitz startet. Im Verlauf dieses Wanderpfades kommt man auch noch an der Distlergrotte und der Mysteriengrotte vorbei sowie durchquert die Vogelherdgrotte. Reine Wanderzeit soll in etwa 4-5 Stunden sein. Dabei sind natürlich keinerlei Fotostops einberechnet. Fotograf*innen brauchen immer etwas länger!

Teilnehmer des Instameet der Igersfranconia in der Maximiliansgrotte, 24.07.2021

Die Bilder zeigen Eindrücke von der Höhle und von den fotografierenden Teilnehmern.

Maximiliansgrotte, 24.07.2021
Teilnehmer des Instameet der Igersfranconia in der Maximiliansgrotte, 24.07.2021
Teilnehmer des Instameet der Igersfranconia in der Maximiliansgrotte, 24.07.2021
Teilnehmer des Instameet der Igersfranconia in der Maximiliansgrotte, 24.07.2021
Teilnehmer des Instameet der Igersfranconia in der Maximiliansgrotte, 24.07.2021
Teilnehmer des Instameet der Igersfranconia am Ausgang der Maximiliansgrotte, 24.07.2021

Instameet im Nürnberger Land

Steinerne Stadt; Karstkundlicher Wanderpfad, rund um Neuhaus/Pegnitz; Juni 2020

Nächste Woche ist ein erster Instameet bei uns im Landkreis, der #InstaMeetFranconia_NürnbergerLand, veranstaltet von den @igersfranconia, dem @frankentourismus und dem @nuernberger.land. Dann geht’s zur Steinernen Stadt, in die Maximiliansgrotte, nach Lungsdorf und auf den Hirtenberg von Hartenstein. Lauter schöne Ziele. Bewerben kann man sich leider nicht mehr, die Tour ist bereits voll besetzt. Um den Teilnehmern die Fahrt ein wenig schmackhaft zu machen, zeige ich heute schon mal einen Eindruck von der Steinernen Stadt bei Neuhaus/Pegnitz. Ehrlicherweise liegt die Steinerne Stadt ja bereits auf dem Gebiet des Nachbarlandkreises @ambergsulzbacherland. Sie ist aber Teil des Karstkundlichen Wanderpfades der VGN, der wiederum bei uns startet und dann Landkreisübergreifend läuft, sogar Bezirksübergreifend zwischen Mittelfranken und der Oberpfalz und damit natürlich auch Sprachgrenzübergreifend ;-). Alles etwas kompliziert und deshalb hat man im oberen Pegnitztal auch die „Frankenpfalz“ ins Leben gerufen. Wie auch immer, vor allem ist die Steinerne Stadt einen Besuch wert, egal ob Franke, Oberpfälzer oder anderes. 

Steinerne Stadt; Karstkundlicher Wanderpfad, rund um Neuhaus/Pegnitz; Juni 2020
„Whisky Bar“, Kletterroute im Frankenjura; Schwierigkeit 7; Steinerne Stadt; Juni 2020

Da ich keine Klettererfahrung besitze, konnte ich nicht überprüfen, ob es am Ende der Route „Whisky Bar“ selbige gleichen Namens auch wirklich gibt. Aber der Einstieg ist schon mal vielversprechend.

Wurzel an Felsen – Steinerne Stadt; Juni 2020

Die Leuchtende im Naifertal

Blühende Obstbäume und eine Kirche vor Frühlingsmischwald
Blühende Obstbäume und Kirchturm
St. Helena, Simmelsdorf, Nürnberger Land, Mai 2021

St. Helena, die „Leuchtende“, was wurde nicht alles nach ihr benannt. So auch das kleine Dörfchen im Oberen Naifertal, einem Seitental des Schnaittachtales, in dem sich noch ein paar Mühlräder drehen. Dort „leuchtet“ auch die kleine Kirche gleichen Namens. Übrigens evangelisch, trotz des Namens der katholischen Heiligen und Mutter des späteren Kaisers Konstantin. Besonders schön hat sie zur Zeit der Obstbaumblüte geleuchtet. Die Kirche feiert in diesem Jahr ihr 600jähriges Bestehen und stand bis zum Jahr 2000 unter dem Patronat der Nürnberger Patrizierfamilie Tucher.

Blühende Obstbäume
Blühende Obstbäume über St. Helena, Simmelsdorf, Nürnberger Land, Mai 2021

Die Tourismusabteilung des Nürnberger Landes hat mich bei Instagram darauf hingewiesen, dass man dort sehr schön wandern kann und St. Helena Teil des Hüttenbacher Rundweges ist. Richtig, Simmelsdorf ist sogar gut mit dem VGN, also der Deutschen Bahn erreichbar. Den Hüttenbacher Rundweg findet man beim Fränkischen Albverein als Weg 077 (Rotring). Nicht nur im Frühjahr lohnenswert, sondern sicher auch als Herbstwanderung sehr schön.

Ein Büschel blühender Schlüsselblumen
Schlüsselblumen bei St. Helena, Simmelsdorf, Nürnberger Land; Mai 2021
Blühende Obstbäume und eine Kirche vor Frühlingsmischwald
St. Helena, Simmelsdorf, Nürnberger Land, Mai 2021

Kanada im Nürnberger Land

Vogelfelsen, Albachtal, Nürnberger Land, Mai 2021 

Ihr so: Kanada? Norwegen? – Ich so: Nö, Albachtal 

Ein Vogel, genauer gesagt der Vogel, also der Robert Vogel, Erfinder und Bläser des Vogelhorns hat mir neulich einen Tipp gegeben für einen schönen Ausblick: Den „Vogelfelsen“. Vermutlich ist dieser nicht nach ihm benannt, aber es hat sich gelohnt da hin zu gehen. Ab und zu spielt der Robert Vogel dort auch ein Abendständchen. Wenn dann also die Alphorn-, nein Vogelhornklänge oberhalb von Förrenbach über das Albachtal schallen, dann hat der Robert diesen Ausblick.  Mich hat dieser irgendwie an Bilder erinnert, die ich so aus Kanada oder Norwegen gesehen habe. Wer da grad nicht hin kann, dem sei das Albachtal ans Herz gelegt.

Mittelgebirgslandschaft mit See und vielen Bäumen
Blick vom Vogelfelsen, oberhalb Förrenbach, Happurg, Albachtal, Im Hintergrund der Happurger Stausee und die Stadt Hersbruck, Mai 2021
Detailaufnahme der Felskante mit viel Unschärfe
Vogelfelsen, Albachtal, Nürnberger Land, Mai 2021 

Hutanger Altensittenbach

Rinder stehen und liegen unter alten Bäumen in der Morgenstimmung. Morgennebelfetzen hängen im Berg darüber
Hinterwälder Rinder auf dem Hutanger Altensittenbach, Hersbruck, Nürnberger Land, Mai 2021 

Kühe mag ich. Schrieb ich ja gestern schon. Viel lieber als gestern die hornlosen in den Ställen sind mir aber die „authentischen“. So wie die „Hinterwälder“ von Landwirt Marc Wild, die am Altensittenbacher Anger stehen, bzw. wie hier am frühen Morgen, liegen, wenn die Reste des Morgennebels sich noch im frühlingshaften Mischwald des großen Hansgörgels verfangen. Auf dem Hutanger in Altensittenbach stehen uralte Bäume. Eine 700 Jahre alte Eiche ist leider vor ein paar Jahren mit Altersschwäche umgefallen, doch auch die jüngeren Verwandten sind ein Traum. Und 35 verschiedene Apfelsorten wurden vor einiger Zeit dort ebenfalls kartiert. Natur pur also, und das gleich am Stadtrand von Hersbruck.

Rinder liegen unter alten Bäumen in der Morgenstimmung. Morgennebelfetzen hängen im Berg darüber
Hutanger Altensittenbach am Hansgörgel, Mai 2021
Rinder liegen unter alten Bäumen in der Morgenstimmung. Morgennebelfetzen hängen im Berg darüber
Hutanger Altensittenbach am Hansgörgel, Mai 2021

Wenn der Schnee geht

Als der Schnee ging, lockte mich die Sonne auf die Albhochfläche bei Deckersberg, Dort, zwischen Deckersberg und Prosberg lässt es sich vortrefflich in der Sonne wandern. Am Sonntag locken auch die Bratwürste im Gasthaus Zur Schönen Aussicht in Prosberg, Leider ist auch das ein Gasthaus, dass eigentlich geschlossen hat. Aber am Sonntag gibt es wenigstens Bratwürste, und noch dazu köstliche. Wenn man dann ein wenig querfeldein Richtung Breitenbrunn läuft, bekommt man zwar nasse Füße bei der Schneeschmelze, aber dafür auch schöne Ausblicke. Wie der Name der Wirtschaft schon sagt. Ein schöner Sonntagmittagsspaziergang auf der Fränkischen Alb.